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Oase

Inmitten des bunten Treibens auf der Reeperbahn, sollte das 1957 gebaute und im April 1958 eröffnete Filmtheater, eine wirkliche "Oase" sein. Das Erstaufführungstheater gehörte in den 1950er Jahren zu den bedeutendsten und modernsten Kinobauten in Hamburg. Durch das geräumige, Lichtdurchflutete Foyer mit seinen Pflanzenarrangements und seiner reizvollen Teichanlage gelangte der Besucher über 2 Aufgänge in den Zuschauerraum. Der nach hinten ansteigende Theatersaal bot eine ausgezeichnete Sicht von allen Plätzen.

 

Die Idee zur Ausstattung des Kinos stammte u.a. von dem Filmtheaterbetreiber Herbert Steppan (1914-1974), der zusammen mit dem Dipl.-Architekten Joachim Glüer bereits das 1 Jahr zuvor eröffnete "Savoy-Kino" geplant hatte. 1959 übergab Herbert Steppan aus gesundheitlichen Gründen die Anteilsmehrheit des Kinos an die Robert Kistner K.G. Diese betrieb zusammen mit Walter Cartun das Kino bis 1980. Anschließend wurde es von der UFA-Kinokette übernommen. In typischer "Riech-Manier" erfolgte der Umbau in ein Schachtelkino.
 

Aus dem ehemals ca. 800 Sitzplätze umfassenden Zuschauerraum wurden so 3 Kinosäle. Kino 1 war danach nur noch durch einen langen schlauchartigen Zugang zu erreichen; der Vorführraum sowie das Foyer wichen Kino 4 und 5. Aufgrund zu geringer Besucherzahlen und der Krise der UFA-Kino-Kette gingen am 12. April 2000 auch in der "Oase" für immer die Lichter aus. Nach rund einem Jahr Leerstand und einigen Umbaumaßnahmen befindet sich seit dem 24. Oktober 2001 Europas fünftgrößter Travestie-Nachtclub "Pulverfass - Cabaret" in den Räumlichkeiten.


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