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Stadtteil Tonndorf

Filmtheater Traumland

Das Filmtheater Traumland befand sich auf demselben Gelände wie die Treffpunkt Lichtspiele in der Ahrensburger Straße 119 / 121 (siehe Treffpunkt Lichtspiele). Nähere Informationen zu diesem Kino sind leider nicht bekannt.

 

Treffpunkt Lichtspiele

Während der Zeit des Kino-Booms in Deutschland entstanden im Jahr 1954 die Treffpunkt Lichtspiele mit 410 Plätzen in der Ahrensburger Straße 121. Das Kino wurde 1966 geschlossen. Der signifikant freistehende Kinobau der 1950er Jahre ist immer noch gut erhalten. Der Kinosaal und das nierenförmige Foyer sind heute noch erkennbar. Auch die Schaufenster für die Filmplakate bilden noch heute ein markantes gestalterisches Element. Bis 1992 war in dem Gebäude ein Teppichboden-Markt untergebracht. Heute befindet sich in dem ehemaligen Kino ein Geschäft für „Antike Kiefernmöbel" (Stand 2004). Der zur Rückseite orientierte Saal wird zurzeit als Ausstellungsraum für die Möbel genutzt, der Boden bildet noch immer die typische Schräge eines Kinosaals, orientiert an der früheren Leinwand. So ist noch heute der Bereich für die Leinwand erkennbar, sowie der Vorführraum oberhalb des Gebäudes.

 

Filmtruhe, Lichtspielhaus Filmtruhe

In der Hochkonjunktur der Lichtspielhäuser in Deutschland in den Jahren 1953 / 1954 wurde auch die „Filmtruhe" in der Tonndorfer Hauptstraße 110 / 112 errichtet. Zwei Jahre später, 1956, wurde das Kino durch die neuen Inhaber Strauß & Co. in„Lichtspielhaus Filmtruhe" umbenannt. Die Filmtruhe verfügte über 450 Plätze. Im Zuge des Kinosterbens Ende der 1950er / Anfang der 1960er Jahre schloss das Lichtspielhaus 1962. Heute ist nichts mehr vom ehemaligen Kinobau erhalten. Auf dem Grundstück befindet sich momentan  eine Shell-Tankstelle (Stand 2004).

 

Vorführung 6

Bei der „Vorführung 6" handelt es sich um einen Vorführungssaal von Studio Hamburg in der Tonndorfer Hauptstraße 90. Was bisher nur den Studio-Angestellten vorbehalten war, wurde 1974 der Öffentlichkeit preisgegeben. Werner Graßmann (Inhaber des „Abaton" am Allende-Platz) machte seine Vision wahr und brachte das Kino wieder in die Hamburger Vorstadt. Der Saal verfügte über 70 Plätze und die Filme wurden wochentags, nachdem die Arbeit in den Produktionsstudios abgeschlossen war, vorgeführt. Heute existiert die „Vorführung 6" nicht mehr für die Öffentlichkeit, der Raum wird aber immer noch für interne Veranstaltungen genutzt.

 


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