Filmstadt HamburgPlatzhalterEreignissePlatzhalterFilme aus & über HHPlatzhalterDrehortePlatzhalterFestivalsPlatzhalterInstitutionenPlatzhalterKinosPlatzhalterFernsehenPlatzhalterPersonenPlatzhalterFilmtechnik PlatzhalterSammlungenPlatzhalterLinksPlatzhalterVeranstaltungen
###SPALTE_RECHTS###

Drehbuch

Exposé:

 

Nachdem die Idee für den neuen Tatort lange gereift ist, wird sie zunächst als Exposé auf ca. 4 – 8 Seiten skizziert. Dabei geht es darum, die Story zu vermitteln, die Hauptcharaktere, die Spielzeit und den Handlungsort zu erläutern. Das Exposé soll außerdem die Fragen beantworten, was der eigentliche Konflikt des Filmes ist, wie der Höhepunkt aussieht und wie er schließlich endet.   Das Ganze soll jedoch weder vollständig sein, noch irgendwelche Dialoge enthalten. Vielmehr geht es darum, den Leser neugierig zu machen.  

 

Dieser Leser ist nämlich meistens der Produzent oder der Producer des jeweiligen Tatorts. Der entscheidet nämlich, ob daraus ein Drehbuch entwickelt werden soll oder nicht.  

 

Treatment:

 

Wenn das Exposé überzeugend war, wird die Entwicklung eines Treatments in Auftrag gegeben. Das Treatment enthält die gesamte Handlung des Films als Fließtext, jedoch ohne Dialoge. Das Ganze möge man sich als eine Art Geschichte vorstellen, die alle Details eines Krimis enthält. Ein Treatment hat üblicherweise einen Umfang von ca. 8 – 20 Seiten.  

 

Drehbuch:

 

Hat nun auch das Treatment alle Hürden genommen, entsteht daraus ein Drehbuch. Die ist jedoch völlig anders aufgebaut, als ein „normales“ Buch. Neben den Angaben zu den Charakteren und den Motiven (Drehorte) enthält das Drehbuch lediglich die Dialoge der Figuren sowie die Regieanweisungen. Der große Unterschied zum normalen Buch ist, dass das Drehbuch bzw. der Film eine Geschichte in Bildern erzählt. Diese sind dann in chronologischer Reihenfolge als Drehbuch zusammengefasst.  

 

In der Kopfzeile eines jeden Bildes findet man die Angaben zum Motiv, z.B.: „Verhörraum“, die Bildnummer und die Lichtangaben. Diese können sein: I/T (innen/Tag) oder A/N (außen/Nacht) usw.  

 

Durch die vielen Änderungen, die währen der Vorbereitung des Tatorts entstehen, ist es keine Seltenheit, dass evtl. erst die 6., 7., oder sogar die 10. Fassung eines Drehbuches für den eigentlichen Dreh genutzt wird.

 

Seite aus dem Tatort-Drehbuch "Im Alleingang"
Seite aus dem Tatort-Drehbuch "Im Alleingang"
Seite aus dem Tatort-Drehbuch "Im Alleingang"
Seite aus dem Tatort-Drehbuch "Im Alleingang"
Seite aus dem Tatort-Drehbuch "Im Alleingang"
Seite aus dem Tatort-Drehbuch "Im Alleingang"

 

weitere Infos auch unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Drehbuch

 

 

weiter zu Besetzung


W3C validiert