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Zeitschriften der 1940er Jahre

Hörzu

Diese immer noch bestehende Programmzeitschrift erschien erstmals am 11.12.1946, gegründet von Axel Springer in Hamburg. Er und sein erster Chefredakteur machten aus der einfachen "Rundfunkzeitung des NWDR", die größte bundesdeutsche Illustrierte mit mehr als vier Millionen Exemplaren (1962). Anfangs geprägt durch Berichte über rundfunkspezifische Themen, wie den NWDR, Fernsehtechnik oder Portraits über Kommentatoren erweiterte man 1949 deren Heftstruktur auf Kinofilme und Filmstars. Ab 1951/52 wurde auch das neue Fernsehprogramm abgedruckt und seit dieser Zeit zierten auch immer öfter populäre Filmschauspieler das Titelblatt. Eine Filmzeitschrift wurde allerdings aus der populären Programmillustrierten nie und mit der verstärkten Hinwendung zum Themenkomplex "Lifestyle und Familie" in den 1990er Jahren verschwand auch die regelmäßige Filmberichterstattung wieder.

 

Realvorschau

Die Zeitschrift wurde von der Real-Film GmbH herausgegeben und beinhaltete die aktuellen Filmproduktionen sowie spezifische Nachrichten zu den Studios.

Die Realfilm GmbH wurde am 10. Januar 1947 durch Walter Koppel und Gyula Trebitsch gegründet und 1960 in Studio Hamburg umbenannt. Das Publikationsorgan des Studios, welches sich vorrangig an Pressevertreter und in der Kinobranche tätige Fachleute richtete, erschien in unregelmäßigen Abständen von 1949 bis Anfang der 1950er Jahre.

 

 

 

 

 

Film-Echo

Die Zeitschrift Film-Echo ist das älteste noch heute existierende Fachorgan für die Filmwirtschaft und wurde im März 1947 in Hamburg gegründet. Damals hatte sie ihren Redaktionssitz im Waterloo-Haus. Das war auch der Grund, warum bis 1949 relativ viel über Hamburg und Norddeutschland berichtet wurde. Ab Mai 1950 erschien Film-Echo dann in Wiesbaden und fusionierte am 01.02.1962 mit der in Baden-Württemberg entstandenen Zeitschrift „Die Neue Filmwoche“. Am 10. April 1997 kam eine Sonderausgabe zum 50-jährigen Bestehen heraus, in der die Anfangszeit der Zeitschrift kurz Revue passierte. Auch heute noch erscheint die Filmecho/Filmwoche regelmäßig, ist allerdings nur durch ein Abonnement zu erwerben und enthält Filmempfehlungen sowie –einschätzungen aktueller Produktionen.

 

 

 

Film-Express

1948 brachte der kleine Hamburger Fachverlag Schütt & Kirchhoff die Zeitschrift „Film-Express“ heraus (schon einmal, von 1920 bis 1929 hatte es unter dem gleichen Titel ein ‚Export-Journal für Lichtbildbühnen’ in Berlin gegeben). Die neue Zeitschrift erschien im Kupfertiefdruck, war bunt illustriert und mit publikumsträchtigen Themen – womit sie sich damit von dem sich eher seriös gebenden Fachorgan „Film-Echo“ abhob, das ebenfalls anfänglich in Hamburg erschien. Ein langes Leben war dem „Film-Express“ jedoch im Gegensatz zu besagtem Konkurrenzblatt (das noch heute existiert) nicht beschieden: Schon nach knapp einem Jahr wurde das Erscheinen wieder eingestellt.

Die gezeigte Ausgabe Nr. 3 des Jahres 1949 enthält einen Artikel über Hans Albers mit dem Titel "Mich laust der Affe" in Anlehnung an seine Filmrolle in "Die große Freiheit".

 

 

 

 


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