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Der Hamburger Filmclub e.V.

Von Heino Schenck, Dieter Schlemmermeier und Thomas Tiefelsdorf

 

Mitte der 1980er Jahre nahmen einige engagierte Hamburger Schmalfilmamateure an Kursen der Volkshochschule Hamburg-Ost teil. Frau Brigitte Engel vermittelte als Kursleiterin mit viel Engagement die Grundbegriffe der Filmgestaltung. An den Schulungsabenden wurden in der anheimelnden Atmosphäre der Räucherkate in Volksdorf Ideen für die Filmgestaltung besprochen und anhand praktischer Übungen umgesetzt. Es wurden die von den Kursteilnehmern mitgebrachten Super 8 Filme analysiert, besprochen und mit Verbesserungsvorschlägen bedacht.

 

Frau Engel trug immer wieder neue Themen für die Filmgestaltung im Unterricht vor. So entwickelte sich über viele Jahre ein harter Kern von Zuhörern, die sich Semester um Semester für den „Kursus in der Räucherkate“ bei der Volkshochschule einschrieben. Während der unterrichtsfreien Zeit in den Sommerferien trafen sich die Filmer bei Frau Engel zu Hause in ihrem Wohnzimmer. Bei gutem Wetter wurden die Filme im Freien auf der Terrasse projiziert. Dabei entwickelten sich zwischen den Teilnehmern Freundschaften. Am 12. Januar 1988 fand dann eine Gründungsversammlung statt. Der Hamburger Filmclub war geboren.

 

Erster Treffpunkt war ein winziger Raum in einem Hinterhof Gewerbegebäude in der Telemannstraße. Unser Filmclub hatte einen regen Zulauf. Die Clubabende wurden daher bald in die größeren Kinokeller unseres Mitglieds Dieter Schlemmermeier und später in die von Holger Becker verlegt. Neben den regelmäßigen Clubtreffen wurde auch einmal im Jahr ein Ausflug organisiert. Von Anfang an nahmen Mitglieder des HFC erfolgreich an Filmwettbewerben des BDFA e. V. teil und errangen auch Preise. Wir betätigten uns auch als Ausrichter von Wettbewerben im Eidelstedter Bürgerhaus und im Stavenhagenhaus. 1998 feierten wir mit einer großen Hamburger Filmschau in der Handwerkskammer am Holstenwall unser 10-jähriges Jubiläum.

 

Mitte der neunziger Jahre hatten wir mit 26 Personen den Höchststand an Mitgliedern erreicht. 1996 kam es zu Unstimmigkeiten zwischen Clubmitgliedern und dem Vorstand. Dadurch verloren wir unseren Clubraum. Unter dem Dach des Bramfelder Kulturladens „BRAKULA“ fanden wir im Juli 1996 eine neue Heimat. Die technische Entwicklung ging nicht spurlos an uns vorüber. Der Wechsel vom Super 8 Film hin zum Video-Medium war auch von uns nicht aufzuhalten. Viele ältere Mitglieder mochten dieser Entwicklung nicht mehr folgen und verließen den Club. Heute werden beide Medien gleichermaßen von uns gepflegt.

 

An unseren Clubabenden, die jeweils am 1. und 3. Dienstag im Monat stattfinden, kümmern wir uns schwerpunktmäßig um die Gestaltung unserer Filme. Wir nehmen regelmäßig an Wettbewerben unseres Dachverbandes, dem Bund deutscher Filmautoren e.V. (BDFA), erfolgreich teil. Auch die gegenseitige Hilfe bei der Lösung technischer Probleme kommt bei uns nicht zu kurz. In unregelmäßigen Abständen veranstalten wir im BRAKULA öffentliche Filmabende. Seit kurzem haben wir einen Internetauftritt unter www.hamburger-film-club.de

 


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