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Aus dem Verein

Das wichtigste Ereignis für den Verein ist der Umzug der Bestände des Film- und Fernsehmuseums aus dem Keller in der Kieler Straße auf ein Geschoss im Bunker sowie in einen kleinen Büroraum auf dem Gelände der ehemaligen Finkenau-Klinik, wo u.a. die Hamburg Media School (HMS) untergebracht ist. Der Umzug wurde Ende März 2005 von der Firma Sellenthin ohne Probleme und mit großem Sachverstand durchgeführt; Beschädigungen waren nicht zu verzeichnen. Mit der Sprinkenhof AG ist ein entsprechender Mietvertrag geschlossen worden. Eine zeitliche Befristung ist nicht bestimmt. Die neue Unterbringung geht auf ein großzügiges Angebot von Jan Henne De Dijn, Geschäftsführer der HMS, zurück, der sich davon auch eine Bereicherung für seine Studenten verspricht. Eine engere Zusammenarbeit mit der Media School und dem ihr angeschlossenen Filmstudiengang ist u.a. geplant, die Bibliothek des Vereins durch die Bibliothekarin der HMS erfassen zu lassen und so der allgemeinen Nutzung zugänglich zu machen. Erstmals hat der Verein seit seiner Gründung 1994 einen eigenen Büroraum zur Verfügung, der auch für Besprechungen genutzt werden kann; ab Herbst 2005 soll dort eine regelmäßige Sprechstunde für Studierende und andere Interessenten stattfinden.

 

Nachdem der Vertrieb des „Pamir-Film“ auf VHS-Video über die Firma Delius Klasing eingestellt wurde, wird die Herausgabe des Films sowie von Zusatzmaterialien auf DVD vorbereitet. Für diesen Zweck wurden die bislang in ca. 100 Dosen untergebrachten Schnittreste von Frau Heike Kloth, einer erfahrenen Negativ-Cutterin, auf größeren Rollen (insgesamt 16 Rollen zu je 20 min.) zusammengefasst. Eine Überspielung auf elektronische Träger ist geplant.

 

Am 18. April 2005 fand die Jahreshauptversammlung des Vereins statt, diesmal in einem Konferenzraum des Novotels City-Süd, einem möglichen Kooperationspartner für spätere Ausstellungsprojekte (die Räume des Hotels sollen bis zum Herbst zum Thema „Medienstadt Hamburg“ mit entsprechenden Fotos dekoriert werden). Es wurde an die zahlreichen Schenkungen des letzten Jahres erinnert, wie die Teilüberlassung der Privatbibliothek von Prof. Gyula Trebitsch, die Übernahme von Informations- und Werbematerialien sowie von Magazin-Regalen aus dem aufgelösten Büro des sehr aktiven Filmpromoters Klaas Akkermann, die Übergabe von Bildern durch Frau Luise Janke aus dem Nachlass ihres Mannes sowie in Zusammenarbeit mit dem Museum für Arbeit ein voll funktionsfähiger Ernemann-Projektor, der zur Erhaltung seiner Funktionsfähigkeit unter Leitung von Herrn Bunnenberg fachkundig und mit großer Sorgfalt aus dem ehemaligen Vorführraum der Zigarettenfirma Reemtsma ausgebaut wurde.

 

Zusammen mit der Zeitschrift „schmalfilm“ wurde am 7. Mai der „Global Super-8-Day“ gefeiert (siehe Bericht in diesem Heft), der gleichsam auch als inoffizielle Einweihungsparty des neuen Domizils an der Finkenau gedacht war.

 

Am 30. Mai 2005 fand ein Treffen des Vorstandes mit der Kultursenatorin, Frau Prof. Dr. Karin von Welck, statt, bei dem auch neue Projekte des Vereins im Herbst 2005 und Frühjahr 2006 vorgestellt sowie die Kooperation mit der Hamburg Media School erläutert wurden.

 

Die Arbeit des Vereins im ersten und zweiten Quartal 2005 war daneben durch die Aufarbeitung diverser Kontakte geprägt, die während der erfolgreichen Ausstellung im Herbst 2004 im Levante-Haus „Traumfabrik Hamburg“ (siehe eigener Bericht) geknüpft werden konnten.

 


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