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Leserbriefe

Zur Serie „Alte Hamburger Lichtspielhäuser: Thalia-Kino“ (Heft Nr. 5) und „Europa-Palast“ (Heft Nr. 6):

Wenn ich geahnt hätte, dass Sie in Ihren Heften Nr. 5 und 6 über die Kinos der Familie Meininger berichten würden, dann hätte ich wie folgt einen Beitrag leisten können: Die letzten Nachkommen der Familie Meininger (Helge und Holger) sind mir noch als Jugendliche in Erinnerung. Im „Hamburger Abendblatt“ erschien 1962 unter der Überschrift „Drei Stunden Kino kosten 34 Pfennige – Seltenes Jubiläum: 50 Jahre Kinobesitzerin“ ein längerer Artikel über Helene Meiniger, die allein zwischen 1912 und 1962 insgesamt 12 Filmtheater in Hamburg besaß. Ob der Zeitungsartikel den beiden Enkeln der Frau Meininger bekannt ist, weiß ich allerdings nicht. Ich habe als sogenannter „Hof-Fotograf“ damals etliche Fotos anläßlich der Jubiläumsfeier geschossen, die in Kopie beigefügt sind. Wenn Sie daran interessiert sind, sollten Sie die erwähnten Enkel dazu befragen. Auf die Existenz Ihres Vereins bin ich übrigens durch Herrn Albert Köster, einem Sammler von Projektoren aus Ratingen, gestossen.

Günter Kunde, Ludwigsburg

Zum „Hamburger Flimmern“ (Heft 1-5) allgemein:

Erstmal ein dickes Lob für die beste Zeitschrift zur Film- und Fernsehgeschichte, die ich je in den Händen hatte. Sie war von der ersten bis zur letzten Seite informativ, spannend und unterhaltend. Ich hatte im Urlaub Zeit alles zu lesen, was sonst immer zu kurz kommt. Die Artikel waren alle sehr gut geschrieben und ausgesprochen gut recherchiert. Ich hätte nie gedacht, dass mich die Reisefilme der Hapag so fesseln könnten. Am Ende des Urlaubs wussten sogar meine Frau und meine Kinder, für was die Abkürzung Hapag steht, weil ich immer wieder etwas aus der wechselvollen Geschichte erzählen musste. Die Geschichte vom „Thalia“-Kino stimmte auch mich nachdenklich. Warum geht man heute immer noch so sträflich leichtsinnig mit erhaltenswertem Kulturgut um? Besonders hat mir natürlich die Geschichte von der Schmalfilm-Spurensuche in Japan gefallen. Von der C100 habe ich ein Exemplar in Originalverpackung in meiner Sammlung. Zuletzt habe ich 1986 damit einen Film gedreht, mit sehr ordentlichem Ergebnis, obwohl nur so aus der Hand geschossen. Ein Foto der Fujica- Lichttonkamera zu sehen, war natürlich ein Leckerbissen. Nie mehr werde ich behaupten, Lichttonfilme wären im 8mm-Bereich nicht möglich. Die Kinokarten-Geschichte der Firma Beckerbillett hat ein Stück Kino beleuchtet, dass ich sonst auch immer achtlos wegwarf. Künftig werde ich etwas genauer auf diese kleinen Kunstwerke der Drucktechnik achten. Der Artikel „Das Pathé-Imperium“ von Siegbert Fischer hat interessante Details aus der Geschichte dieses Filmpioniers beleuchtet, die ich noch nicht wusste. Toll berichtet! Und die „Spurensuche im Medienkeller“ war richtig spannend! Nur weiter so!

Herbert u. Monika Schmelzer, über e-mail, Cinematographica- Archiv (Internet)

Zur „Die Geschichte der Alster Film Studios Hamburg“ (Heft Nr. 6):

Vielen Dank für die Übersendung der Nr. 6 des „Hamburger Flimmern“. Darin war ein sehr gutes Interview mit Klaus Dudenhöfer, den ich ja von den Anfängen hier in Hamburg kenne und der auch viele meiner Filme geschnitten hat. Hamburger Filmgeschichte im besten Sinn findet sich auf den Seiten 20-25. Übrigens habe ich in den beiden Gestalten auf dem Foto vom Haupteingang der „Alster Film“ rechts meinen damaligen Chef und Lehrmeister Johannes Pfeifer, Mitgesellschaft der Rhythmoton (Produktionsgesellschaft für Synchronisationen) erkannt, und links daneben mich, seinen damaligen Assistenten. Vielleicht müßte in einem anderen Bericht einmal deutlich werden, dass es sich bei der „Alster Film“ um den technischen Betrieb einer Ateliergesellschaft handelte und bei der gleichzeitig lizensierten „Rhythmoton“ um die dort produzierende Gesellschaft. Diese findet in der Darstellung keine Erwähnung. In der erstmalig bei der „Rhythmoton“ entstandenen „Film“-Besetzungskartei wurden alle damaligen Hamburger Theaterschauspieler und Rundfunkschauspieler erfaßt, sofern sie am Synchronisieren interessiert waren. Ich telefonierte seinerzeit mit allen...

Bodo Menck, Regisseur, Hamburg

 


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