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Aus dem Verein

Seit einigen Monaten verfügen wir (endlich) über einen eigenen Lagerraum für Filme, Geräte und andere dreidimensionale Gegenstände, der in der Kieler Straße günstig anzumieten war. Für die Unterbringung großer Maschinen wie Studio- und Kinoanlagen suchen wir allerdings weiterhin nach geeigneten Räumlichkeiten.

 

Besonders erfreut sind wir über einen Depositalvertrag mit der Leitung des Staatsarchivs, den wir nach deren Umzug in das neue Gebäude in der Kattunbleiche 19 abschließen konnten. Der Vertrag ist die Grundlage für eine kostenlose und klimagerechte Einlagerung unserer schriftlichen Unterlagen (Plakate, Akten, Bücher, Zeitschriften). Außerdem hat der Verein auch die Möglichkeit dort öffentlich zugängliche Ausstellungen und Filmdarbietungen zu veranstalten.

 

Im Namen unseres Museumsvereins, überwiegend in Zusammenarbeit mit anderen kulturellen Einrichtungen, liefen 1997 insgesamt 24 gut besuchte Veranstaltungen mit Filmen über Themen aus Hamburgs Vergangenheit, zur Seefahrt und zur Frühgeschichte des Films.

 

Seit Herbst 1997 ist im Vorführsaal des Landesmedienzentrums (früher: Landesbildstelle) unsere kleine Ausstellung mit Bildern und Geräten zur Geschichte der Bild- und Filmprojektion zu sehen. Die geplante und in Ausgabe 3 dieser Zeitschrift angekündigte Ausstellung zu den Großseglern PAMIR und GORCH FOCK ist vom Trägerverein der RICKMER RICKMERS leider abgesagt worden. Sicherlich werden wir bald einen anderen Ausstellungsort zu diesem ureigenen Hamburg-Thema finden.

 

Die Wiederaufführung des lange als verschollen geltenden und von uns in einem Lager aufgestöberten Dokumentarspielfilms „Die Pamir“ lief, 40 Jahre nach der Schiffskatastrophe vom September 1959, bei gutem Besuch in den Kommunalen Kinos in Hamburg und in Lübeck. Der Film ist die letzte Dokumentation über die Viermastbark PAMIR. Er beschränkt sich nicht auf Bilder von Seefahrtsromantik in Gegenlichtaufnahmen, sondern zeigt auch das harte und entbehrungsreiche Leben an Bord eines Windjammers, wie es in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts noch viele Seeleute erlebt haben.

 

Mit unserer Hilfe ist es gelungen, den Film „Die Pamir“ jetzt auch als Kaufvideo (Laufzeit 90 Minuten, Preis 68 DM) zu veröffentlichen. Interessenten am Thema oder an einer Kopie können sich an den Vorstand wenden (Tel. 832 03 47, Eggert Woost).


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