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Eugen York

 

Regisseur

 

 

Eugen York wurde am 26.11.1912 in Rybinski, Russland geboren. Er kam bereits im Kindesalter nach Deutschland. Schon während seiner letzten Schuljahre interessierte er sich für das Filmwesen, wurde Cutter und Regieassistent und drehte seit 1937 für die UFA Kulturfilme. Sein Lehrer war Walter Ruttmann. Sein Film "Spiegel der Zeit" wurde 1938 mit dem ersten Preis für Kulturfilme auf der internationalen Filmschau in München ausgezeichnet.
Nach sechs Jahren als Kulturfilmregisseur bei der UFA führte York 1943 erstmals Regie bei Szenen mit Spielhandlung, als er die kurzen Wochenschau-Propagandabeiträge "Liese und Miese" inszenierte. 1944 debütierte er mit dem nicht mehr fertiggestellten Liebesfilm "Heidesommer" als Regisseur eines abendfüllenden Spielfilms.
Im Herbst 1947 holte ihn der Berliner Produzent Artur Brauner für die dramatische Geschichte um eine Massenflucht von KZ-Insassen. "Morituri", so der Titel dieses Films, wurde Yorks engagierteste und profilierteste Arbeit für das Kino. Seine späteren Filme (darunter auch drei Spätwerke Hans Albers´), enttäuschten durchgehend an der Kinokasse und waren kaum mehr als nett unterhaltendes Mittelmaß.

Dazu gehörte auch der Hamburger Film "Der Mann im Strom", mit Hans Albers in der Hauptrolle. Dieser Streifen spielt nicht am Michel, an der Alster oder auf dem Jungfernstieg, sondern zeigt ein kleineres, intimeres aber auch ärmeres Hamburg. Albers´ Leistung wird als "großartig" (Münchner Merkur, 20.08.1958) bezeichnet, da man ihn in der Rolle eines alternden Tauchers einmal nicht singend erleben kann.
1958 kehrte York dem Kinofilm den Rücken und drehte nun fürs Fernsehen. Er kam erst 1976 mit dem Film "Das Gesetz des Clans" noch einmal zurück.
Es war York besonders wichtig, die künstlerische Qualität des deutschen Films zu heben. Er war davon überzeugt, dass sich der Publikumsgeschmack mit der Zeit verbessern würde.


Er starb am 18.11.1991 in Berlin.

 

Filmographie

 

(Quellen: Munzinger Archiv, Münchner Merkur; Fotos: Staatsarchiv Hamburg)

 


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