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Ida Ehre

Synchronsprecherin

 

* 09.07.1900 in Prerau/Österreich + 16.02.1989 in Hamburg

In Wien ging sie zur Schauspielschule und debütierte als 18-Jährige am Theater. 1930 führte sie ein Engagement nach Berlin am dortigen Lessing-Theater. 1933 erhielt Ida Ehre als Jüdin Berufsverbot. 1939 scheiterte ein Emigrationsversuch nach Chile. Sie überlebte in Hamburg nur, weil sie in einer "privilegierten Mischehe" mit einem "Arier" verheiratet war. Nach dem Krieg gründete Ida Ehre am 10. Dezember 1945 die Hamburger Kammerspiele mit. Als Schauspielerin, Regisseurin und Intendantin war sie bis zu ihrem Tode Geschäftsführende Gesellschafterin der Kammerspiele.

1985 wurde sie Ehrenbürgerin der Freien Hansestadt Hamburg. Sie trug wesentlich zum kulturellen Wiedererwachen der Stadt Hamburg bei, indem in den Kammerspielen auch erstmalig in Deutschland Stücke von Sartre, Wilder oder Eliot aufgeführt wurden. Anlässlich ihres 100. Geburtstages wurde die zwischen der Mönckebergstraße und der Steinstraße liegende Teilfläche des Gerhart-Hauptmann-Platzes in "Ida-Ehre-Platz" unbenannt.

Rollen:

· Beulah Bondi als Mrs. Bailey (Ist das Leben nicht schön?)

· Francoise Rosay (Königsliebe)

 


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