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Savoy

Das "Savoy" wurde von Herbert Steppan, einem Filmkaufmann, Mitte der 1950er Jahre gegründet. Seine Vorstellungen von einem Großkino setzten die Berliner Architekten Paul Schlüter und Joachim Glüer um. So eröffnete am 14. März 1957 das Kino am Steindamm. Vorerst bot das Filmtheater 957 Gästen Platz. Aus gesundheitlichen Gründen gab Steppan die Geschäftsführung Ende der 1960er Jahre ab. 1978 übernahm die UFA-Kino-Kette das "Savoy". Durch Umbaumaßnahmen entstanden 1980 5 Einzelkinosäle mit jeweils 461, 218, 138, 89 und 70 Plätzen. Mit den Jahren war die Idee der Schachtelkinos überholt. So entschloss sich die Betreibergruppe zu einem erneuten Umbau des Kinos 1994. Aus den einzelnen Kinosälen entstanden nunmehr wieder ein Hauptsaal und ein zweiter Saal, das "Savoy-Atelier". Das neu renovierte Kino verzeichnete in den Folgejahren einen starken Besucherrückgang, so dass sich der UFA-Kinokonzern 1998 zur Aufgabe des "Savoys" entschloss. Bis 2003 nutzte ein neuer Betreiber die Kinoräumlichkeiten zur Vorführung türkischer und indischer Filme. Zurzeit wird das Kino nicht mehr betrieben. In dem Gebäude ist heutzutage ein orientalisches Kaufhaus eingerichtet.

 

 

Quelle: Reißmann, Volker: Vom glamourösen Premierentempel zum "Bollywood"-Geisterkino : das "Savoy" (1957-2003) In: Hamburger Flimmern, Heft 11 (September 2004) zum Artikel


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