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City

Zum Ende der Stummfilmzeit eröffnete im Stadtteil St. Georg der "Orion-Filmpalast". Am 26. November 1927 begann nach einer kurzen Ansprache des Bauherrn Heinrich Lang der Spielbetrieb mit dem Hochgebirgsdrama "Petronella". Schon bald übernahm der Film- und Theaterkonzern des jüdischen Kaufmanns James Henschel das rund 600 Plätze fassende Kino und taufte es in "Schauburg St. Georg" um.

Im Zuge der so genannten "Arisierung" ging 1937 die Verwaltung des Kinos auf die Betreibergemeinschaft Romahn & Schürmann über. Damals wurde der charakteristische Schriftzug "City-Kino" erstmals an der Fassade befestigt. In den Bombennächten im Juli 1943 wurde auch das "City" schwer getroffen und brannte völlig aus.

Erst im Herbst 1953 begann man das Kino am alten Standort wieder aufzubauen. Am 25. Februar 1954 nahm der neue Geschäftsführer Alfons Grabowski die feierliche Wiedereröffnung vor. Hier wurde am 23. April 1954 exklusiv der erste CinemaScope-Film "Das Gewand" gezeigt.

 

 

1957 wurde der Kinosaal umgebaut und erweitert. Um 1969/70 verfügte das inzwischen mit modernem Sechskanalton-Verfahren nachgerüstete Kino noch über 991 Plätze. Im gleichen Jahr wurde es renoviert und verkleinert. 1981 übernahm UFA-Chef Heinz Riech das "City" und baute es zu einem Schachtelkino um. Ab 1991 wurden auch Filme in Originalfassung gespielt und ab 1995 warb das Kino mit dem Zusatz "The English Theater". Am 18. Juli 2001 fiel aufgrund der UFA-Kino-Krise endgültig der letzte Vorhang. Ein Trost bleibt: Die seit 1994 regelmäßig stattfindenden, überaus beliebten "Sneak-Previews" blieben erhalten und finden nun im "Grindel-UFA-Palast" statt.

 

Text: Volker Reißmann


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