Filmstadt HamburgPlatzhalterKinosPlatzhalterKinogeschichtePlatzhalterKinolandschaftPlatzhalterKino-DatenbankPlatzhalterFilme über KinosPlatzhalterBezirkskinosPlatzhalterUFA-KinosPlatzhalterFernsehenPlatzhalterFilmtechnik PlatzhalterSammlungenPlatzhalterReeducationPlatzhalterLinksPlatzhalterVeranstaltungen
###SPALTE_RECHTS###

Urania-Filmbühne

Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.<br>Außenaufnahme 1949, zu der Zeit fanden die Internationalen Kulturfilmtage in Hamburg statt Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.<br>Innenaufnahme 1930 Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.<br>Außenaufnahme um 1962 Quelle: Foto: Friedrich Heine, <br>Brandruine 1980 Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.<br>Außenaufnahme 2004 

Verwandte Kinos

  Atelier (im Urania)

Allgemeines

KinotypFilmkunsttheater
Plätze650
EinteilungParkett, Rang (Ranglogen, Seitenrang)
Allgemeines1911 als Hamburger Wissenschaftliches Theater Urania im Saal des "Neues Theater" am Besenbinderhof. Nutzung vorher: CVJM-Turnhalle und -Andachtssaal. Kulturfilmbühne (vor dem Krieg). 1945 beschlagnahmt, 1948 wiedereröffnet. 1949 als Truppenkino. 1956 Umstellung auf Cinemascope und Modernisierung mit Verkürzung des Seitenranges durch den Architekten Helmut Fischer (danach 543 Plätze). 1967 umfassende Renovierung mit neuer Bestuhlung und wesentlich erweitertem Reihenabstand (F-6). In den letzten Jahren vor der Zerstörung durch einen Brand am 6. Juni 1980 wurden nicht nur Kulturfilme, sondern auch vermehrt Action-Filme (z. B. James Bond) gespielt.
AusstattungWerbung: "Uraufführungstheater mit zum Kulturfilm neigendem Programm und ausgewähltem Stammpublikum. Cinemascope (1956)
Zur ArchitekturKinobau ohne zusätzliche Nutzung (innenliegender Saal ). Der charakteristische Namenszug schmückt in Leuchtbuchstaben die Fassade. Große Plakatwand (1950er Jahre). An der Innenecke der L -förmigen Fehlandstraße gelegen. Ein reich verzierter Turm schmückte die Fassade in der Blickachse des nord-südlichen Straßenabschnittes bis 1942. Das EG wurde 1927 sehr schlicht umgebaut (Schriftzug als einziges Dekor) während das 1. OG noch die historisierende Pracht der Tanzsaalarchitektur zeigt. Der rechteckige Saal weist vor der dem Krieg einen feierlich sakralen Charakter auf. Ein Rang umläuft ihn an drei Seiten. Nach dem Krieg wurde das Innere in einem reduzierten Klassizismus umgebaut. Keine pathetisch gewölbte Decke wie vor dem Krieg, sondern eine abgehängte, hinterleuchtete Flachdecke bildete nun den oberen Raumabschluss. An der Fassade brachte man eine großformatige Plakatwand an.
ZustandZerstört

Lage

StraßeFehlandtstraße 40
Bezirk5: Mitte
Stadtteil51: Neustadt

Personen

InhaberDeutsche Kulturfilmgesellschaft e.V. (Vorsitzende. W. Lichtwarck) / Frisch, F. (1949), später seine Frau, Melzner, Ingrid
ArchitektGeißler & Wilkening / Dudek, Carlos (1951)

Geschichte

Baujahr1927
Schließdatum06.06.1980 (durch Großbrand zerstört)
In Betrieb1929-1980

Sonstiges

BauSaalumbau
Umbauten1951 / 1956 / 1967
Typologie:Typologie
Grundriss:Typologie
Grundriss:Typologie
Fotos
Texte
PläneStuhlpläne F-6 1958, F-6 1965 und F-6 1971
Linksdie Urania-Filmbühne in der Rubrik: Kinolandschaft - Lichtspieltheater im Abriß der Zeit

W3C validiert