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Schauburg Hamm

Quelle: Staatsarchiv Hamburg, <br>Außenaufnahme Quelle: Foto: Hamburg und seine Bauten, 1929, <br>Außenaufnahme 

Allgemeines

KinotypErstaufführungstheater
Plätze1520
EinteilungParkett, Rang (2)
AllgemeinesAchte Schauburg des Henschel-Konzerns. Diese Schauburg wird 1937 nicht erwähnt, danach wechselt die Hausnummer. Zur Eröffnungsvorstellung wurde ein Film über die Geschichte der Kinematographie mit dem Titel "Von Schauburg zu Schauburg" gezeigt. Auf dem Hamburger Stadtplan sind die 8 Schauburgen verzeichnet. 1943 im Krieg zerstört.
AusstattungSehr aufwendige Ausstattung für die damalige Zeit: Zwei Ränge, Restaurant, Benutzung für Tagungen, Kongresse etc. möglich. Eigene Hauskapelle und Tanzgruppe
Zur ArchitekturSignifikante Kinofassade über mehrere Geschosse. Die Trennung von Foyer und Saal ist außen ablesbar. Der Saalbaukörper ist von der Straße aus sichtbar. Der charakteristische Namenszug schmückt in Leuchtbuchstaben die Fassade. Saal und Foyer sind straßenseitig in einem plastisch ausgebildeten Wohnblock aus den 20er Jahren untergebracht. Der Eingang im überhöhten EG liegt an der Blockecke; die tragende Ecksäule dient im EG als runder Schaukasten und wird als Lichtsäule bis über das zweite Obergeschoss hinausgeführt. Der Saal taucht vier Fensterachsen weiter als viergeschossige Klinkerfassade auf. Ein Gesims in Höhe des dritten OG, eines in Höhe des 1. OG (das den Zusammenhang mit dem Eingang an der Ecke herstellt), einige senkrechte Zierbänder um die vorgezogenen Seitenausgänge gliedern die gewaltige Wand. Kein anderes Kino in Hamburg, das in eine Blockstruktur eingefügt wurde, prägt mit der Außenseite des Saales derart den Straßenraum wie die Schauburg Hamm. Bautechnisch ist dieser Bau ein Novum, da er in sehr geschickter Weise in den weitläufigen Wohnblock an der Hammerlandstraße (dem Heinrich-Elisabeth-Bau des Freiherrn v. Ohlendorff) eingegliedert wurde. Einige Stichwörter aus der Beschreibung der Presse : "Kreisrunder Saal, ringförmige Balkone, zur Farbgebung goldgefasste Bühne, helles Rot und Pastellblau im Foyer. Gelber, grüner bis olivgrüner Saal."
ZustandZerstört

Lage

StraßeHammer Landstraße 12 (1930) (vor 1937: Nr. 6/8?)
Bezirk5: Mitte
Stadtteil103: Hamm-Mitte

Personen

InhaberSchauburg-Lichtspieltheater-Betriebs-GmbH / Romahn & Schümann (1937)
ArchitektMeyer, H.E. Aug.

Geschichte

Baujahr1929
In Betrieb1929-1941

Sonstiges

BauKino
Typologie:Typologie
FotosModellfoto vom gesamten Wohnblock und Kino Ak-6.
Texte
PläneLageplan aus Ak-6
Links

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