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Stadtteil Altona-Altstadt

Helios Theater - Schauburg Altona

 

Das Kino Schauburg Altona befand sich in der Großen Bergstrasse 11-15 (heute Nobistor 26) und wurde 1905 erbaut und im Dezember des nächsten Jahres unter dem Namen Helios Theater eröffnet. Der Inhaber war zu Beginn der jüdische Kaufmann und Kinopionier in Hamburg James Henschel. Dem Henschel Film- und Theaterkonzern, nach James Henschels Tod von Hermann Urich-Sass und Hugo Streit weitergeführt, gehörten alle Schauburg Kinos in Hamburg und er betrieb über Hamburgs Grenzen hinaus Kinos. In den 1920er Jahren war er der größte Kinobesitzer Hamburgs. Allein in Hamburg gab es über die Jahre zwölf Schauburgen. Im Zuge der "Arisierung" in Deutschland während der NS-Zeit ging die Verwaltung der Kinos an die Lichtspieltheater-Gesellschaft Romahn & Schümann über. Bis auf ein Kino wurden alle Schauburgen im Krieg zerstört, auch die Schauburg Altona wurde ein Opfer des Krieges und nach dem Krieg als Kurbel am Nobistor wiederaufgebaut und neu eröffnet. Vom 1.12.1991 bis zum 31.1.1992 fand eine Ausstellung über James Henschel und sein Schaffen als Kinobetreiber im 3001 Kino statt.

Kurbel am Nobistor

1951 wurde als Nachfolger der Schauburg Altona die Kurbel am Nobistor von dem Architekten Georg Koyen errichtet. Das Kino wurde von der Alliance Film-Theater GmbH betrieben, der Geschäftsführer war C.H. Möller. Die Alliance Film-Theater GmbH / C.H. Möller betrieben insgesamt vier Kinos mit dem Namen Kurbel. Die weiteren waren: Kurbel am Jungfernstieg, Kurbel am Berliner Tor und die Kurbel Bergedorf. Das Kino, welches über 650 Plätze verfügte, wurde 1962 geschlossen.
Ab 1964 nutzte das Gebäude ein Sex-Kino-Betreiber. Heute befinden sich an der Stelle Büro- Ladenneubauten, die aber zurzeit leer stehen (Stand 2006).      

 

Lichtburg - Adolf Kino - Deutsche Lichtspiele (Deuli) - Studio

In der Adolfstraße 95, wie sie bis 1949 hieß (heute Bernstorffstraße 93) war kinomäßig viel los. Die „Kino- Geschichte“ der Bernstorffstraße 93 begann 1929 mit dem Umbau einer Spiegelfabrik zum Kino. Als 1930 der Umbau beendet war, konnte das Kino Lichtburg öffnen, das bis 1933 in dieser Form in der Bernstorffstraße angesiedelt war.

Jahrelang wurden unter diesem Namen Filme gezeigt. Das Kino überstand den Krieg unbeschadet und erfuhr 1946 eine Namensänderung, nämlich in Deutsche Lichtspiele (Deuli). Das Deuli wurde überwiegend als Nachspielkino genutzt, d.h. es spielte Filme, die schon in der Innenstadt aufgeführt worden waren, nach.In den 1950er Jahren wurden die Deutschen Lichtspiele umgebaut. Das Deuli konnte sich bis 1962 halten, musste aber dann wegen der hohen Konkurrenz durch das Fernsehen schließen.

In den 1980er Jahren interessierte sich das Deutsche Schauspielhaus für das leer stehende Gebäude, entschieden sich dann aber doch für die Kampnagel- Fabrik. Als dann der Spiegel in der Bahrenfelder Strasse geschlossen wurde, begannen sich wieder mehr Interessenten für das Kino zu begeistern, da es nun im Umkreis kein Kino mehr gab. Gepachtet wurde das Kino letztendlich von der UFA- Gruppe.  Nachdem das Gebäude zwanzig Jahre leer stand, wurde unter der UFA-Leitung das Studio Arthouse als Programmkino mit anspruchsvolleren Filmen 1989 eröffnet. Einige Umbauarbeiten wurden vorgenommen: Der Balkon wurde zu einem zweiten Kinosaal umgebaut, so dass ca. 300 Besucher Platz fanden. 1994 wurde das Atrium in dem Nachbarhaus eröffnet, in dem Feste und Kleinkunst veranstaltet wurden. Selbst ein kleines Kinomuseum mit dem alten Kassenhaus des Deuli-Kinos wurde dort eingerichtet. Da es um die UFA-Gruppe seit einigen Jahren finanziell nicht gut gestellt ist, wurde am 29.12.2002 das Studio durch den Insolvenzverwalter geschlossen.

Am 27.12.2004 wurde das Kino von den Vereinigten Kino Betrieben wiedereröffnet. Die neuen Betreiber stellten ein neues Konzept für das Programmkino auf: im großen Saal werden anspruchsvolle Filme gezeigt, die sonst in Hamburg nicht oder nicht mehr im Kino zu sehen sind. Im kleinen Saal werden kleinere Erstaufführungen und Verlängerungen vorgeführt. Über dieses hinaus werden lesbisch und schwule Filme, Filmnächte und Kurzfilme gezeigt. Als Besonderheit bietet das Studio ein Kinderwagenkino. Zu diesen Vorstellungen können Eltern ihre Kinder samt Kinderwagen mitbringen. Ein Wickeltisch wird bereitgestellt und der Film wird in mäßigem Ton und mit etwas Beleuchtung vorgeführt. Das Atrium existiert mittlerweile nicht mehr, dort ist jetzt das icp-forum zu finden. Das Kino kann mit Nutzung des icp-Forums für Premierenfeiern, Firmenveranstaltungen u.ä. gemietet werden. Auf den Galerien gibt es architektonische Ausstellungen. (Stand 2006)

 

Kontakt

Betreiber: Vereinigte Kino Betriebe GmbH
Waldstr. 2a  29352 Adelheidsdorf

Studio Kino
Geschäftsführer: T. Scheller
Bernstorffstr.93-95
22765 Hamburg
Telefon: +49 5141 / 278418
Telefax: +49 5141 / 278419
E-Mail: info(at)studio.kino.de
Internet: www.studio-kino.de, www.studio-kino-hamburg.de 

Allee Lichtspiele

Das Kino „Allee Lichtspiele“ befand sich bis 1966 in der heutigen  Max-Brauer-Alle 76.
Aus dem ehemaligen Lagerhaus wurde zunächst ein Komödientheater, bis dann 1948 der Umbau zum Kino begann.
1951 öffneten dann die Allee Lichtspiele unter den Besitzern  Johnigk & Co ihre Pforten und der Kinobetrieb begann. Das 270- Plätze – große Kino wurde ab 1956 von E. Rudat  übernommen und 1958 in Eigen- Regie von ihm renoviert.
Die Allee Lichtspiele schlossen 1966  ihre Tore.
Heute befindet sich in der Max-Brauer-Allee 76 wieder ein Theater, jedoch ist das Gebäude als ehemaliges Kino noch erkennbar und auch originale Elemente sind noch erhalten (Stand 2006).

 

Altonaer Lichtspiele - Kino Palast

 

Im Jahr 1926 wurde das Kino Altonaer Lichtspiele errichtet, dessen Inhaber die Vereinigte Lichtspiel GmbH war. Das 500 – Plätze – große Kino wurde unter dem Namen Altonaer Lichtspiele von 1937 bis 1940 betrieben. Danach wechselten sowohl Besitzer, als auch Name. Und zwar übernahm Hugo Timmermann, dem z.B. das Kino der Spiegel gehörte, die Altonaer Lichtspiele und benannte diese in Kino Palast um.
Bis 1961 wurden im Kino Palast Filme gezeigt.
Heute ist das Kino zerstört und an dessen Stelle in der Thedestraße 68 liegt die Aula der Bruno Tesch Gesamtschule (Stand 2006).

 

Alt Heidelberg

Das Kino Alt Heidelberg wurde 1925 gebaut und wurde ab 1937 von Karl Persiel betrieben.
Das sich in der Großen Gärtnerstraße 5/7 (heute Norderreihe/ Thadenstraße)
gelegen und 230- Plätze große Kino überstand leider den Krieg nicht und wurde 1941 zerstört.

 

Kina Lichtspiele

Die Kina Lichtspiele waren das Nachfolgekino des Palast – Kinos, das wegen einer Stadtteilsanierung geschlossen und abgerissen werden musste. Die von dem Architekten Richard Fromm geplanten Kina Lichtspiele wurden 1961 in der Thedesstraße/ Ecke Große Bergstraße gebaut, die Besitzer hießen Hugo und Heino Timmermann.
Leider mussten die 460- Plätze- großen Kina Lichtspiele 11 Jahre nach ihrer Eröffnung am 1. Februar 1972 wieder schließen.
Danach eröffnete das Nachfolgekino Kino Neu Altona.

 


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