
Herbert Grieser
Maskenbildner
Herbert Grieser wurde am 10. Oktober 1919 in Witten an der Ruhr (Westfalen) geboren. Nach seiner Ausbildung zum Friseur am Stadtheater Hagen/Westfalen bewarb er sich in Berlin. Aus gesundheitlichen Gründen war er vom Kriegsdienst verschont und so arbeitete er in den 1940er Jahren bei der Berlin-Film, einem Tochterunternehmen der UFA. Sein maskenbildnerisches Können kam u.a. bei folgenden Filmen zum Einsatz: 1942 "Die Zaubergeige" (R.: Herbert Maisch, mit Will Quadflieg, Gisela Uhlen), 1942 "Das war mein Leben" (R.: Paul Martin, mit Carl Raddatz, Hansi Knoteck). Ab 1947 hatte er eine Anstellung bei der "Jungen Film-Union" in Benstorf. Nach seiner Heirat 1949 siedelte er gemeinsam mit seiner Frau nach Hamburg über. In den Jahren 1948-1962 wirkte er bei vielen Produktionen der REAL-Film-Atelierbetriebsgesellschaft in Hamburg mit. 1949 "Hafenmelodie" (R.: Hans Müller, mit Paul Henckels, Kirsten Heiberg), 1950 "Des Lebens Überfluss" (R.: Wolfgang Liebeneiner, mit Olaf Torsten, Erika Müller), 1952 "Toxi" (R.: Robert A. Stemmle, mit Elfie Fiegert, Carola Höhn). Als Freischaffender war er dann ab den 1960er Jahren vorrangig für das ZDF tätig. Hier eine kleine Auswahl an maskenbildnerisch betreuten Produktionen: 1966 "Der Schwarze Freitag" (R.: August Everding, mit Curd Jürgens), 1967 "Die russische Revolution" (R.: Wolfgang Schleif), 1989 "Routinesache" (mit Gunnar Möller).
Am 07. April 2000 verstarb Herbert Grieser in Hamburg.




