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Vorbereitung

Wie heißt es so schön: „Vorbereitung ist die halbe Miete.“ Dies könnte man beim Film sogar noch etwas drastischer formulieren, denn ohne eine äußerst genaue Vorbereitung der Dreharbeiten käme es am Set ständig zu Verzögerungen, die nicht nur den Zeitplan durcheinander bringen würden, sondern auch noch sehr teuer sein würden.

 

Daher werden alle Phasen des Drehs, jedes noch so kleine Detail, wie zum Bespiel die Art der Pistole des Täters, oder die Farbe des T-Shirts vom Opfer, genauestens geplant und besprochen. Natürlich kommt es trotz penibelster Vorbereitungen immer wieder zu Problemen, aber ohne diese wäre es ja auch kein richtiger Film.

 

Szenenbild:

 

Der Szenenbildner versucht sich beim Lesen des Drehbuches eine Vorstellung von den Räumlichkeiten zu machen, wo sich die Handlung abspielen könnte. Durch seine Erfahrung hat er teilweise sofort eine Idee, fährt zu der entsprechenden Location und macht Fotos, um sie dem Regisseur vorzuschlagen. Manchmal ist ein Motiv (Drehort) jedoch so schwer zu finden, das es evtl. noch nicht einmal feststeht, wenn die Dreharbeiten des Films bereits begonnen haben.

 

Ausstattung:

 

Der Ausstatter, der oft sehr eng mit dem Szenenbildner zusammenarbeitet, sorgt dafür, dass z.B. am Set die richtigen Möbel stehen, der Kommissar eine ordentliche Pistole hat, oder dafür, dass die Mutter des Opfers ein Taschentuch parat hat, wenn sie erfährt dass ...

 

Der Ausstatter ist für gewöhnlich handwerklich begabt, da er hin und wieder Requisiten auch selbst anfertigt, oder diese am Set notfalls selbst reparieren muss. Es ist ohnehin für jedes Crewmitglied von absolutem Vorteil, wenn es in der Lage ist schnell zu Improvisieren, und nicht auf die Hilfe „von außen“ angewiesen ist. Das spart Zeit, Geld und die Nerven des Regisseurs, der sich dann beim nächsten Film sicher positiv an das schnelle Beheben der Problems erinnert und das Crewmitglied wieder dabei haben möchte.

 

Drehplan:

 

Der Drehplan wird vor Beginn der Dreharbeiten durch den Aufnahmeleiter erstellt, und legt fest, an welchem Tag welches Bild gedreht wird. Dies ist ein unglaublich komplexer Vorgang, da extrem viele Komponenten dabei berücksichtigt werden müssen. z.B.:

 

  • Kann der Schauspieler an diesem Tag überhaupt, oder ist er evtl. am Theater?
  • Ist das Motiv am geplanten Tag überhaupt frei?
  • Sind die Ruhephasen für das Team eingehalten?
  • Kann ich das Bild nicht an einem anderen Tag drehen um einen Drehtag des Schauspielers „XY“ zu sparen?

 

All dies sind Fragen, die berücksichtigt werden müssen und dafür sorgen, dass der Drehplan vor Drehbeginn ständig geändert wird.  

 

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