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Ein neuer Geheimagent in den Kinos

1969 wurde der sechste James-Bond-Film "Im Geheimdienst ihrer Majestät" gedreht. Nach fünf Bond-Filmen hatte Sean Connery den Dienst als James-Bond-Darsteller quittiert und der australische Newcomer George Lazenby übernahm den Part. Nach Hamburg kam der neue Bond-Darsteller jedoch leider nicht; der Verleih United Artists hoffte offenbar, dass aufwendig dekorierte Schaukästen in den Kinos (wie die Fotos des Bildberichterstatters Horst Janke vom "Streits" und "Passage" belegen) und eine große Anzeigenkampagne in den Zeitungen ausreichen würden. Obwohl nach heutiger Ansicht von Kritikern der Film in mancher Beziehung über alle anderen Thriller der Reihe hinausragt, honorierte das Publikum weder die originelle Story noch den technischen Aufwand mit den hervorragenden Stuntszenen - der Film wurde ein Riesenflop an den Kinokassen. 1971 übernahm dann der britische Serienstar Roger Moore die Rolle des wohl berühmtesten Geheimagenten und der Verleih hatte gelernt, wie wichtig gute Promotion war. So kam für den darauf folgenden Bond-Film "Leben und sterben lassen" der Hauptdarsteller Moore schließlich 1973 sogar höchst selbst in die Hansestadt, um Werbung für seinen neuen Streifen zu machen.

 


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