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Sensationeller Erfolg von "08/15"

Der Begriff „Null-acht-fünfzehn“ wurde von deutschen Soldaten immer dann verwendet, wenn es um ständig wiederkehrende Routineaufgaben, Schikanen und Quälereien insbesondere von Vorgesetzten ging, die zum Militäralltag gehörten. In dem gleichnamigen Roman von Hans Hellmut Kirst wurde anhand eines Landsers des Rekrutenjahrgangs 1938/39 gezeigt, was unter diesem Begriff genau zu verstehen war. Der Autor Kirst war während der NS-Zeit selbst Berufssoldat und schilderte in seiner Romantrilogie ausführlich seine Erlebnisse. Der Roman war Anfang der 1950er Jahre ein sensationeller Erfolg, obgleich es auch kritische Stimmen aus den Reihen ehemaliger Wehrmachtsoffiziere gab, die ihn als „Nestbeschmutzung“ ansahen. Schnell entstanden auch Pläne, das Buch zu verfilmen. Regisseur Paul May übernahm diese Aufgabe und besetzte die Hauptrolle des Gefreiten Asch mit Joachim Fuchsberger, der damals noch ganz am Anfang seiner Karriere stand. Als der Film Mitte Oktober 1954 in Hamburg anlief, konnte bereits knapp 1 ½ Monate später, am 25. November 1954 der 100.000 Zuschauer in einem Kino der Hansestadt begrüßt und mit einem kleinem Präsent geehrt werden. Diese Szene hielt der Bildberichterstatter Horst Janke mit seinem Fotoapparat fest. Aufgrund des überwältigenden Erfolges entstanden bis 1956 noch zwei Fortsetzungen, ebenfalls wieder mit Joachim Fuchsberger in der Hauptrolle.

 


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