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Eine Filmikone auf Stippvisite: Orson Welles in Hamburg

Am 14. August 1950 kam US-Schauspieler und Regisseur Orson Welles nach Hamburg. Zu jener Zeit reiste das umtriebige Enfant terrible der Filmszene gerne und viel in der Weltgeschichte herum; erst ein Jahr zuvor hatte er sich für den später zum absoluten Filmklassiker avancierten "Dritten Mann" nach Wien begeben, wo unter der Regie von Carol Reed der gleichnamige Kriminalroman von Graham Greene an Originalschauplätzen verfilmt wurde. Und im Mai und im Juni 1950 hatte Welles in London als "Eduard VII"  auf der Bühne gestanden und beim Theaterstück "Troisieme Homme" mitgewirkt. Bereits am 5. September 1950 fand dann eine grofle Pressekonferenz mit Welles im Press-Centre in Berlin statt. Beim Zwischenstopp in Hamburg traf ein Fotoreporter der Bildagentur Conti-Press den Filmstar auf der Kirchenallee in St. Georg vor dem seinerzeit renommierten Nachtklub "Boccaccio" - allerdings am helllichten Tage. Ob Welles sich wirklich zwecks Vorstudien zum hanseatischen Nachtleben hierher begeben hatte oder ob er lediglich von seinem Hotel zum Hauptbahnhof eilte, ist leider nicht überliefert. Immerhin gelangen dem Fotoreporter einige ganz nette Schnappschüsse von der schon damals als "Wunderkind Hollywoods" bezeichneten Filmikone.

 


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