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Dreharbeiten zu Klein Erna auf dem Jungfernstieg

Am 8. Juli 1967 wurden Hamburger Bildreporter zu den Dreharbeiten der neuen Filmkomödie „Klein Erna auf dem Jungfernstieg“ eingeladen. Die Hauptrolle der frechen Hamburger Deern spielte Gitta Zeidler, die beliebte Hamburger Ohnsorg-Theaterschauspielerin Heidi Kabel verkörperte ihre Mutter Käthe Pumeier. Die Studioaufnahmen wurden im Atelier Bendestorf absolviert, die Außenaufnahmen natürlich in der Hamburger Innenstadt. Die Liste der Vollblut-Komiker, die in diesem Film mitwirkten, war beachtlich: Harald Juhnke, Heinz Ehrhardt, Loni Heuser, Edgar Bessen, Friedrich Schütter und Ruth Stephan. Doch obwohl die Witze über Klein Erna in Hamburg legendär sind, schleppte sich die Verfilmung von Hans Heinrich eher müde über die Filmlänge von rund 83 Minuten. Die „Hamburger Morgenpost“ stellte Anfang September 2006 zum 100. Geburtstag der echten Klein Erna fest: „Der Humor ist etwas altmodisch, doch auch noch heute kennt jeder einen Klein-Erna-Witz. Die Geschichten spielen in Hamburg, es tauchen immer die gleichen Personen auf. Neben Klein Erna sind das zum Beispiel Mutter Pumeier, ihr Bruder Klein Bubi und ihr Freund Heini. Sie schnacken Missingsch, eine Mischung aus Hochdeutsch und Platt. Und es gab sie wirklich. Die echte Klein Erna hieß mit Nachnamen Nissen und kam aus Winterhude. Im Februar 1902 wurde sie im Haus der Familie an der Körnerstraße geboren. Als sie drei Jahre alt war, sollte sie das Boot der Eltern auf den Namen ‚Klein Erna’ taufen. Doch sie schaffte es nicht, die Flasche am Bug zu zerdeppern, ihr Vater musste helfen - Auftakt aller Klein-Erna-Anekdoten.“ Die Figur von „Klein Erna“ hatte eine also authentische Vorlage, wobei die „echte“ Klein Erna dem Bericht zufolge erst später durch Presseanfragen feststellte, dass sie die Vorlage war. Die Witze selbst wurden von der Hamburger Schriftstellerin Vera Möller (1911-1998) in einer Publikation gesammelt. Der Film übrigens erfreut sich auch heute bei diversen Fernsehausstrahlungen immer noch einiger Beliebtheit. Den Fototermin im Sommer 1973 nutzten übrigens sowohl der Bildberichterstatter Horst Janke als auch ein Fotograf der Bildagentur Conti-Press, um Aufnahmen von den Darstellern zu machen.


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