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Filmpromotion anno 1970: Die Slalom-Rallye der rasenden „Stehaufmädchen“

Anlässlich des Kinostarts von Willy Bogners erstem Spielfilm „Stehaufmädchen“ am 6. Mai 1970 (Kinostart in Hamburg am 8. Mai) veranstaltete die Boulevard-Zeitung "Hamburger Morgenpost" einen Wettbewerb für Leserinnen. Gesucht wurde das „Stehaufmädchen der Morgenpost“. Erster Preis war ein Citroën 2 CV, besser bekannt unter dem Namen „Ente“, im Wert von 4.300 DM.

Mit einem Auto dieser Art liefern sich im Film Eric (Jochen Richter) und die Sekretärin Eva (Iris Berben) in München Verfolgungsjagden mit dem Mercedes von Evas Chef (Janos Gönczöl).

Um an dem Wettbewerb teilnehmen zu können, musste zunächst aus den einzelnen Buchstaben des Wortes „Stehaufmaedchen“ ein Satz gebildet werden, der in Beziehung zum Film steht. Eine Jury wählte dann die 25 Frauen mit den originellsten Einsendungen aus, die an der „Stehaufmädchen-Rallye“ teilnehmen konnten.

Diese kuriose Rallye fand am 9. Mai 1970 um 11 Uhr auf dem Heiligengeistfeld statt. Die Teilnehmerinnen mussten mit dem Citroën einen Slalom-Parcours durchfahren und möglichst wenig Strafpunkte kassieren. Anwesend waren auch der Regisseur und Drehbuchautor Willy Bogner sowie seine Hauptdarsteller Iris Berben und Jochen Richter, die die Preisverleihung übernahmen. Gewonnen hat die Hamburgerin Barbara von Wettel (Startnummer 8). Der zweite Preis ging an Gisela Heiser, Dritte wurde Margot Banse.

Der erfolgreiche Ex-Skifahrer Willy Bogner jr. widmete sich in den folgenden Jahren wieder seinen professionellen Sportfilmen. Darüber hinaus ist er auch für diverse Ski-Action-Szenen in James-Bond-Filmen bekannt. Willy Bogner leitet inzwischen hauptamtlich das Modeunternehmen "Willy Bogner GmbH & Co. KGaA" und hat sich vom Filmgeschäft weitgehend zurückgezogen.

 


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