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"Tschitti Tschitti Bäng Bäng": Ein Wunderauto erobert Hamburg

In Großbritannien sehr erfolgreich, in Deutschland weniger bekannt ist das Kinderbuch "Tschitti Tschitti Bäng Bäng" des James-Bond-Autors Ian Fleming. Kein geringer als Kult-Autor Roald Dahl, der 1916 als Kind norwegischer Eltern in Wales geboren wurde, nahm sich für die Verfilmung der Drehbuch-Adaption an. Unter Regie von Ken Hughes ("Casino Royale") entstand für James-Bond-Produzent Albert R. Broccoli ein bonbonfarbenes Märchen-Musical um eine Familie, die mit einem Wunderauto in ein Abenteuerland fliegt, schwimmt und fährt: Der exzentrische Professor Caractacus Potts ist Erfinder seltsamer Maschinen. Seine jüngste Entwicklung ist ein revolutionäres Auto, dass sowohl schwimmen als auch fliegen kann. Klar, dass nun ein spannendes Abenteuer beginnt, bei dem er und seine Kinder auf Piraten und Ritter treffen. Solch ein Gefährt bleibt natürlich nicht lange unentdeckt - und schon beginnt die Jagd nach dem Wunderauto. Die Besetzungsliste wies ein beachtliches Staraufgebot auf: Neben Dick Van Dyke waren Sally Ann Howes, Lionel Jeffries, Gert Fröbe, Anthony Quayle, James Robertson Justice und Desmond Llewelyn mit von der Partie. Den in der deutschen Version leicht gekürzten Film (Originallänge: 144 Min.) allerdings dem deutschen Kinopublikum schmackhaft zu machen, erwies sich als gar nicht so leicht: Zu wenig bekannt war hierzulande die literarische Vorlage und außer Gert Fröbe waren auch die Darsteller in Deutschland nicht so furchtbar populär. So wurde zum deutschen Kinostart am 14. März 1969 flugs eine ausgefeilte Werbestrategie entwickelt, zu der auch eine große Oldtimer-Parade quer durch die Hamburger Innenstadt gehörte, die vor Premierenort, dem Streits-Kino am Jungfernstieg, endete. Dies erwies sich vor allem für Fotografen wie dem Bildberichterstatter Horst Janke als perfektes Motiv - und neben einigen Branchenblättern berichteten dann pünktlich zum Filmstart auch Blätter der lokalen Presse über diese ungewöhnliche Aktion.

 


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