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"Dollarangeln mit der MOPO" als Werbung für Detektivfilm

Offenbar glaubten die Filmpromotoren anno 1971, dass es nicht einfach sein würde, das Hamburger Publikum für eine Krimikomödie um zwei schwarze Detektive, die im Stadtteil Harlem mit den Gangstern aufräumen, zu begeistern. Die Krimikomödie trug den Titel "Wenn es Nacht wird in Manhattan" und die Hauptdarsteller Lou Jacobi und Godfrey Cambridge waren (und sind eigentlich bis heute) weitgehend unbekannt; auch Regisseur Ossie Davis war lediglich in den USA bekannt. So verfiel man auf die kuriose Idee mit dem "Dollar-Angeln": Im "Morgenpost-Center", dass sich damals noch im Pressehaus am Speersort befand sowie am Hauptbahnhof, hatten Passanten die Möglichkeit, echte Dollar-Noten (natürlich in kleinen Beträgen) aus großen Gefäßen zu angeln. Ob diese merkwürdig anmutende Werbe-Idee wirklich das Interesse an diesem Kriminalfilm steigerte, darf allerdings mit Recht bezweifelt werden.

 


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