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Dreh'n wir mal bei Hagenbeck: Gift im Zoo

Denkt man an Hamburg, denkt man auch an Hagenbeck: So könnte man kurz die besondere Beziehung der Hanseaten zu ihrem Tierpark in Stellingen zusammenfassen. Erstmals hatte der Park 1912 für ein „Sensationsschauspiel“ mit dem Titel „Die lebende Brücke“ als Kulisse gedient. Dann drehte Fritz Lang 1919 seinen zweiteiligen Abenteuer-Zyklus „Die Spinnen“ und die Madame-Butterfly-Version „Harakiri“ auf dem Tierpark-Gelände, weitere Filme folgten in den nächsten Jahren. Nach dem 2. Weltkrieg schien der Zoo allerdings als Drehort zunächst ausgedient zu haben. Erst 1951 entstanden die Außenaufnahmen von Hans Müllers Film „Gift im Zoo“, der für die Hamburger CAMERA-Film gedreht wurde, wieder bei Hagenbeck. Die Kriminalstory, die ihm zugrunde lag, basierte laut Eigenwerbung auf einem authentischen Fall: Mehrere exotische Tiere starben in einem Zoologischem Garten, ohne dass der Tierarzt und Zoodirektor die Todesursache feststellen konnte. Als er bei einer Tieroperation selbst schwer verletzt wird und das Sterben aufhört, gerät er selbst in Verdacht. Aber mit Hilfe einer attraktiven Domteuse kann schließlich der Täter überführt werden. Spielte der Originalfall auch im Frankfurter Zoo, so gab der Hamburger Tierpark doch eine gute Location ab. Auch in den Folgejahren wurden noch etliche Filmszenen hier gedreht, bis später auch das Fernsehen („Unsere Hagenbecks“) das exotische Ambiente als idealen Drehort entdeckte. Beim Filmfest Hamburg 1996 kam der Film „Gift im Zoo“, der seiner ursprünglichen Kinostart am 24. Januar 1952 hatte, schließlich noch einmal im Rahmen einer kleinen Schau des CineGraphs mit Hagenbeck-Filmen zur Aufführung.

 


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